FAQ – Artificial Intelligence verständlich erklärt

Die häufigsten Fragen, die uns Kunden vor und während eines KI-Projekts stellen. Kurze, ehrliche Antworten.

Allgemeine Fragen

Die meisten Projekte dauern zwischen vier und zwölf Wochen. Ein einfacher Textklassifikator kann in zwei Wochen stehen. Ein komplexes Vorhersagesystem mit Anbindung an Ihre ERP-Software braucht eher drei Monate. In der kostenlosen Erstberatung schätzen wir den Zeitrahmen für Ihren konkreten Fall.

Das hängt von der Aufgabe ab. Für eine Textklassifikation reichen oft 500 bis 1000 gelabelte Beispiele. Bilderkennungsmodelle brauchen mehr, lassen sich aber mit vortrainierten Netzwerken und wenigen hundert eigenen Bildern anpassen. Wir prüfen Ihre Datenbasis in der Erstberatung und sagen Ihnen, ob sie ausreicht oder ob wir erst Daten sammeln müssen.

Standardmässig arbeiten wir mit Schweizer Cloud-Anbietern. Ihre Daten verlassen die Schweiz nicht, wenn Sie das wünschen. Für Kunden, die eigene Server betreiben, installieren wir die Modelle auch on-premise. Alle Daten werden im Ruhezustand und bei der Übertragung verschlüsselt.

Kleine Projekte starten ab CHF 8 000. Ein mittleres Automatisierungsprojekt liegt zwischen CHF 20 000 und CHF 50 000. Grosse Systeme mit mehreren Modellen und Integrationen können CHF 100 000 und mehr kosten. Auf unserer Preisseite finden Sie eine Übersicht der Pakete. Die Erstberatung ist immer kostenlos.

Nein. Wir brauchen Fachexperten, die das Problem kennen, nicht Programmierer. Ihre Mitarbeitenden wissen, welche Dokumente falsch sortiert werden oder welche Prognosen bisher manuell erstellt werden. Dieses Wissen ist wertvoller als Programmierkenntnisse. Die technische Umsetzung übernehmen wir.

Sie erhalten den vollständigen Quellcode, eine technische Dokumentation und ein Training für Ihr Team. Danach können Sie das System selbst betreiben. Wir bieten optional einen Wartungsvertrag an, der monatliches Monitoring, Modell-Updates und Support per E-Mail umfasst. Dieser Vertrag ist kündbar mit einer Frist von 30 Tagen.

Die meisten Modelle schreiben wir in Python mit PyTorch oder scikit-learn. Für die Datenverarbeitung setzen wir auf Apache Spark oder Pandas, je nach Datenmenge. APIs bauen wir mit FastAPI. Wenn Ihr Unternehmen eine bestimmte Technologie vorgibt, passen wir uns an, sofern es fachlich sinnvoll ist.

Ja. Wir arbeiten in zweiwöchigen Sprints. Nach jedem Sprint entscheiden Sie, ob wir weitermachen. Sie bezahlen nur die geleisteten Sprints. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keinen Aufschlag bei vorzeitigem Abbruch.

Technische Fragen

Wir teilen die Daten in Trainings-, Validierungs- und Testsets auf. Das Testset bleibt bis zur finalen Evaluation unberührt. Wir messen Precision, Recall und F1-Score und zeigen Ihnen die Ergebnisse in einem verständlichen Bericht. Liegt die Genauigkeit unter dem vereinbarten Schwellenwert, liefern wir nicht aus, sondern suchen nach Verbesserungen oder beraten Sie über Alternativen.

Ja, das nennt sich Model Drift. Wenn sich Ihre Daten verändern, kann die Vorhersagequalität sinken. Unser Wartungsvertrag enthält ein monatliches Monitoring, das Drift erkennt. Wenn nötig, trainieren wir das Modell mit neuen Daten nach. Sie erhalten eine Benachrichtigung, sobald die Leistung unter einen definierten Wert fällt.

In den meisten Fällen ja. Wir stellen das Modell als REST-API bereit, die Ihre Software über HTTP-Anfragen anspricht. Für SAP, Salesforce und Microsoft Dynamics haben wir bereits Konnektoren gebaut. Falls Ihre Software eine andere Schnittstelle braucht, entwickeln wir einen passenden Adapter.

Noch Fragen?

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Die Erstberatung dauert 45 Minuten und kostet nichts.

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